Freitag, 13. Januar 2012

Rube Goldberg Machines























Ein Ausbund an Kreativität sind sogenannte "Rube Goldberg Machines", die eine bestimmte alltägliche Aufgabe in zahlreiche Einzelschritten auf äußerst umständliche Art und Weise ausführen. Je komplizierter, unnötiger, umständlicher oder abstruser, desto besser. Dies hier ist die Maschine zum Umblättern einer Zeitungsseite in 19 Schritten.

Dienstag, 3. Januar 2012

Project NEON

© New York Times





































Aus Reminiszenz zum 100. Geburtstag der Neon-Reklame im Dezember 2010, begann die Fotografin Kirsten Hively die Neon-Reklame in New York zu fotografieren. Eine gigantische Sammlung sehenswerter leuchtender Fotografien.

Montag, 2. Januar 2012

Hort Design

























HORT ist, wie der Name sagt: eine Art großer und bunter Spielplatz. Ein Ort ohne Begrenzungen, mit absoluter Offenheit und allen Möglichkeiten. Ein unkonventioneller Ort der Gestaltung.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Design Blog



















Der Blog des Cooper-Hewitt, National Design Museum, Smithsonian Institution in New York geht auf gesellschaftliche Auswirkungen und Perspektiven aktuellen Designs ein. Design mit gesellschaftlichem Bezug jenseits der Werbung.

Freitag, 23. Dezember 2011

Unternehmen Wahnsinn – das Briefing

























Eine gründliche Analyse der modernen Alltagswelt stellt Theresia Volk in ihrem Bestseller
"Unternehmen Wahnsinn" vor. Dabei werden auch mögliche Lösungsansätze vorgestellt, wie Arbeit wieder sinnvoll wird. Die Zustandsbeschreibung hat es in sich:

"Die Auftragskärung (Briefing) ist die ultimative Absprungbasis für jedes Projekt, unzählig sind die Mahnungen der Projektmanagementbücher, wie wichtig gerade eine präzise Auftragsklärung am Beginn jeder Unternehmung ist. Und es stimmt, es handelt sich wirklich um eine prinzipiell hilfreiche Sache. Sie funktioniert in der Theorie folgendermaßen: Der Auftragnehmer fragt den Auftragnehmer, was er haben will (wie es aussehen soll, was ein bestimmtes Gerät können soll usw.), dann entwickelt er ein Konzept, wie das gebaut oder bewerkstelligt werden könnte, was der Auftraggeber haben wollte. Das legt er eben diesem wieder vor, die beiden justieren noch einmal nach, konkretisieren Einzelfragen, entscheiden sich für die beste Variante, dann legt der Zulieferer los und setzt das vereinbarte Konzept um. So weit, so gut, so völlig unwahrscheinlich.

Im realen Konzernleben wird bereits die erste und grundlegende Frage jeder einigermaßen anspruchsvollen Auftragsklärung, nämlich: „Was brauchen Sie?“ nicht mehr beantwortet. Wie soll das neue Produkt aussehen? Welcher Geschäftsprozess passt zu unseren Kundenbedürfnissen? Welche Kunden wollen wir gewinnen? Die wichtigsten Fragen werden einfach nicht beantwortet. Entweder weil es wirklich niemand weiß, oder weil man sich darüber nicht einig wird. Das ist nachvollziehbar, denn die Fragen sind nicht trivial.

Nur schwer nachvollziehbar ist aber die Umkehrung der Bringschuld: Es ist plötzlich der Auftragnehmer, der – ohne dass er wüsste, was genau von ihm verlangt wird – gefälligst ein überzeugendes Konzept vorzulegen hat, das dem Auftraggeber eine Vorstellung davon gibt, was er wollen könnte. Das wird natürlich so nicht ausgesprochen. Ganz im Gegenteil, wenn der Auftragnehmer zu viel nachfragt, wird ihm schnell vorgehalten, dass man schon irritiert sei und an seiner Kompetenz zweifeln müsse, wenn er nicht einmal in der Lage sei, einen allerersten Entwurf zu machen.“

Aus „Unternehmen Wahnsinn – Überleben in einer verrückten Arbeitswelt“ von Theresia Volk.

Dienstag, 29. November 2011

Barcodes




















Allgegenwärtig auf Anzeigen, Plakaten, Flyern sind die Barcodes fürs Smartphone.
Mit dem Online Barcode Generator sind Strichcodes à la ISBN & Co kein Hexenwerk.

Montag, 21. November 2011

Welche Schriftart ist das?



















Es ist nicht alles Arial! Man sieht eine Schriftart und ist begeistert: die will ich auch verwenden! Oft steht man vor dem Rätsel, welche Schrift ist das nun oder welche Schrift hat ähnliche Eigenschaften? Einfach eine Zeile einscannen, fotografieren und bei "What The Font" hochladen und schon hat man das Ergebnis .... und tschüss Arial!

Freitag, 18. November 2011

"Occupied" Wall Street Journal









Die Occupy-Bewegung ist in den Medien allgegenwärtig. Die schäumende Kreativität der Aktivisten ist jedenfalls unübersehbar und nun sogar mit ihrem eigenen "Wall Street Journal" in der Medienlandschaft vertreten. Und die Sesamstraße ist auch schon besetzt:



Montag, 14. November 2011

Das kann ich auch...

























"Das kann ich auch! Gebrauchsanweisung für moderne Kunst" von Christian Saehrendt und Steen T. Kittl ist eine launige Abrechnung mit dem Kunstmarkt. Das Buch hilft nicht dabei, moderne Kunst besser zu verstehen aber wer sich über manche Entwicklungen auf dem Kunstmarkt wundert, erfährt hier etwas mehr über die abgründigen Mechanismen zeitgemäßer Kunstvermarktung. Nach der Lektüre kann man gelassen Vernissagen und Kunstausstellungen besuchen und mit Vergnügen ein Kunstbanause sein.


Donnerstag, 10. November 2011

Laborkontor












Wohltuend erfrischend finde ich die Spielfreude der Semester- und Diplomarbeiten des Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein in Krefeld, vorgestellt im "laborkontor". Im grafischen Arbeitsalltag steht manchmal die Luft, deshalb einfach mal frischen Wind wehen lassen...

Dienstag, 8. November 2011

Ikko Tanaka
































Grafik-Design von Ikko Tanaka (1930 - 2002) ist von japanischer Kultur durchdrungen und als Meister der Teezeremonie der Urasenke-Teeschule war Tanaka vom Zen beeinflusst. Er verband auf faszinierende Weise Tradition mit moderner Formensprache. Auch hier ist es schwierig eine Zusammenschau seiner Arbeiten im Internet ausfindig zu machen. Einige Arbeiten finden sich hier. Weiter geht es mit der Bildersuche durchs Internet.

Montag, 31. Oktober 2011

Vivian Maier

























Die Ankündigung einer Ausstellung im Münchner Amerikahaus hat mich auf eine interessante Spur gebracht: Street Photographien aus Chicago und New York der 50er bis 90er Jahre von Vivian Maier. Ihre Fotografien blieben unbekannt und die meisten ihrer Filme unentwickelt, bis sie im Jahr 2007 bei einer Zwangsversteigerung entdeckt wurden. Zunächst wurden die Fotografien in einem Blog veröffentlicht und inzwischen gibt es posthum auch eine sehenswerte "offizielle Website" mit Fotografien von Vivian Maier.